Archive for July, 2007

Canterbury and seaside

Hallo liebe LeserInnen.

Ist zwar schon wieder über eine Woche her, aber ich will Euch noch von unserem Ausflug nach Canterbury und Herne Bay berichten. Für alle, die nach einem Ziel für einen Tagesausflug von London aus suchen: sehr empfehlenswert.
Canterbury ist ein hübsches, historisch geprägtes Städtchen mit einer weltbekannten Kathedrale und einigen kleineren Sehenswürdigkeiten. Wer shoppen will, kommt auch nicht zu kurz. Die Innenstadt ist überwiegend Fussgängerzone und bietet all die üblichen high street shops und mehr. Der Nachteil: viele Touristen (und erstaunlich viele Schulklassen aus Deutschland), aber man kann dem auch entfliehen, wenn man will.
Marcel und ich hatten Sehnsucht nach Seeluft und haben deshalb noch einen Abstecher an die Küste, nach Herne Bay, gemacht. Echt englisch, relativ untouristisch und für ein paar Stunden an der Strandpromenade ideal!
Fotos folgen.
Eure Ulrike

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Jobsuche - final post!

Liebe LeserInnen,
wir waren bei der Firma mit dem Angebot, wovon ich noch nicht so überzeugt war.
Also, gestern war ich nochmal dort und habe das Team kennengelernt und mehr Einblicke in Firma und Stelle bekommen. Um’s kurz zu machen: Ich war hinterher total begeistert und mein Bauchgefühl hat mir geflüstert: Das isses! :)
Der einzig wunde Punkt war noch das Gehalt, aber selbst da hat sich die Firma meinen Vorstellungen angepasst und jetzt ist alles fix! Am 01.08. fange ich an! Juhuu!

Der anderen Stelle, wo ich heute das 2. Gespräch (mit Präsentation) gehabt hätte, habe ich abgesagt.. um von der Vermittlerin zu erfahren, dass sie mir heute vermutlich ein Angebot gemacht hätten, da ich sowieso die einzige war, die nochmal eingeladen wurde. Tat mir nun doch ein wenig leid, aber an meiner Entscheidung lässt es mich nicht zweifeln und ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Tag… mehr also dann beim nächsten Mal direkt aus dem Berufsleben! :)

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Fortsetzung Jobsuche:

mann, mann, mann… wenn’s rollt, dann rollt’s.
Das Interview bei der Firma, deren Stelle mir so gut gefallen hat, ist bestens gelaufen und am Ende hat sie mich gleich zum 2. Interview eingeladen. Nächste Woche mit einer Präsentation über “something I am passionate about”. Easy enough! ;-)
Donnerstag früh war ich dann bei einer Jobagentur.. sie haben gerade eine Stelle, die genau auf mich passt.. am Nachmittag gleich das Vorstellungsgespräch, heute das feedback: Sie fanden mich super und machen mir ein Angebot!! Der Haken: ICH bin mir nicht so sicher, ob es das richtige ist.. Montag geh ich nochmal hin und lern das Team kennen…
Aber erstmal: Schönes Wochenende!! :)

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Fortsetzung Jobsuche:

Wir waren ja bei der Firma stehengeblieben, bei der es wie in einer Legebatterie zuging. So, heute also das bereits erwähnte „Vorstellungsgespräch“ der zweiten Runde über 8,5h. Als ich hinkam, bietete sich ein ähnlicher Anblick wie letztes Mal. Ca. 15 BewerberInnen im Empfangsraum wartend, darunter auch das Mädchen, mit dem ich das erste Vorstellungsgespräch hatte. Nach einigem Warten, einem weiteren Formular und einem kurzen chat mit dem Mädel von Freitag wurde ich dann aufgerufen. 5 Mann die Hände schütteln, zuletzt Kelly, mit der ich den Tag verbringen darf – ich glückliche, denn Kelly ist „das beste Pferd im Stall“. – Ich gratuliere mir im Stillen! – Kurze Fragen im Treppenaufgang, dann raus auf die Strasse, kurze Erklärung – im Klartext: Wir fahren raus nach Edgeware (tube Zone 4, ca 1h!) und laufen von Tür zu Tür – face to face marketing. – aha. Damit war ja schon das meiste klar, aber wie da jetzt rauskommen? Naja, nach insgesamt 3 Stunden (und davon 1h von Tür zu Tür laufen) verfestigte sich die Entscheidung – nicht zuletzt das von Tür zu Tür laufen, vielmehr das gesamte Programm und die Firmenphilosophie sind nichts für mich. Das sage ich Kelly, die kaum verstehen kann, dass ich diese einzigartige „opportunity“ sausen lasse, wobei ich doch in kürzester Zeit „Manager“ sein könnte – Herzlichen Dank! Ohne mich!
Aber dafür auch eine positive Neuigkeit von der begehrten Stelle: Die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist heute eingetrudelt. Diesmal scheinbar professioneller: In der ersten Runde muss ich einen Englisch (grammar, spelling and comprehension) test und einen Selbstwahrnehmungstest machen. Dann ein Gespräch. In der zweiten Runde – falls man dahin kommt – muss man eine Präsentation halten. Mehr weiss ich noch nicht.
to be continued ;-)

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ab heute “Sun certified Programmer for Java 5″

nach einigen Monaten nebenher lernen und 4 Wochen “richtig” bin ich ab heute ein “Sun certified Programmer for Java 5“. Sagt wahrsch. den wenigsten etwas, ist aber quasi ein offizieller “TÜV Stempel”, dass ich wirklich Java programmieren kann und nicht nur so tue ;-)

der test ging über 3 stunden mit 72 fragen - und war relativ tough. ziel für mich waren 80% (der schnitt in meiner firma). geschafft habe ich dann 90% - und bin mehr als zufrieden :-)
hätte vor diesem lernmarathon nicht gedacht, dass solche zertifizierungen etwas bringen. wurde vom gegenteil überzeugt.
und nochmal “jippieeeee und hurrraaaa”

marcel

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Auf in die Arbeitswelt…

Hallo liebe Leser,
jetzt habt Ihr ganz schön lange warten müssen auf Neuigkeiten. Aber dafür kommt jetzt eine ganze Menge von mir!

Deutschlandreise
Mitte bis Ende Juni war ich in der geliebten Heimat. Marcel hat mir sein Eisenach gezeigt und ich habe die ganze Familie Sauer kennengelernt. Bei meinen Eltern konnte ich mich dann bestens von jeglichem Stress erholen und Kräfte sammeln für die Jobsuche. Ausserdem war es schön, altbekannte liebe Gesichter wiederzusehen.

Zurück in London
Anfang Juli habe ich meine Noten bekommen - alles bestanden (so, wie Ihr es erwartet habt ;-) ). Damit darf ich mich jetzt in Sicherheit wiegen.. allerdings wird es noch einige weitere Monate dauern, bis ich Diplom und BA in den Händen halten kann. Aber das ist letztlich nur noch eine Frage der Zeit. :)

Jobsuche
Seitdem ich wieder zurück bin, sitze ich tagtäglich am Rechner, suche nach Stellenangeboten und schreibe Bewerbungen. Auf einige Initiativbewerbungen habe ich gleich die Mitteilung erhalten, dass sie keine freien Stellen haben, aber meinen CV vorerst behalten. Ansonsten hat sich in der ersten Woche nicht viel getan.
Anfang der zweiten Woche habe ich dann angefangen, nachzuhaken. Bei manchen Jobagenturen hiess es: äh ja, sie haben sich beworben? Hm.. schicken sie uns doch noch mal ihren CV. - alles klar! ;-) Bei anderen kam die Nachricht, dass andere Bewerber besser auf die Stelle gepasst haben und bei wieder anderen kam weiterhin nichts.
Dann letzte Woche die ersten positiven feedbacks: Zwei Vorstellungsgespräche bei Jobagenturen, davon hatte ich bereits eins am Freitagvormittag. Die Frau, der die Agentur gehört, hat mich persönlich interviewt und hat einen sehr seriösen Eindruck gemacht… scheint nicht einer von den Läden zu sein, wo die Leute versuchen, einen schnellstmöglich unterzubringen, um die Provision abzugrasen. Machte auch einen sehr kompetenten Eindruck, schien Ahnung vom Markt zu haben und hat mir sogar Tipps gegeben, wo ich sonst noch suchen könnte. Leider hat sie derzeit keine passende Stelle für mich.
Am gleichen Morgen hatte ich noch eine Bewerbung verschickt auf eine Stellenanzeige, die genau meinen Vorstellungen entsprach. Eine Stunde später hat mich die Agentur angerufen: Sie finden meinen CV toll und denken, dass ich gut auf die Stelle passe. Sie würden meinen CV gern an die Firma weiterleiten und mir die genaue job description zukommen lassen.. allerdings alles bis 13 uhr, da die Frau bei der Jobvermittlung dann in Urlaub geht bis nächsten Donnerstag. Nun ja, jetzt bin ich gespannt auf das feedback von der Firma und hoffe auf ein Vorstellungsgespräch.
Aber erstes Fazit: Es ist wie mit den Wohnungen: wer zuerst kommt, malt zuerst.
Derweil… am Freitagnachmittag hatte ich dann Vorstellungsgespräch Nr. 2 bei einer Firma für Direktmarketing.. dachte ich zumindest. Bislang hab ich sowas nur in amerikanischen Filmen gesehen: Man betritt einen Empfangsraum, in dem schon 15 andere Bewerber sitzen, jeder füllt brav sein Formular aus und wartet dann, bis er dran ist. Die Leute werden immer in zweier Gruppen reingerufen, manche scheinen sich sogar zu kennen. Es dauert 10 min. und sie kommen wieder raus.. sehr merkwürdig. Dann bin ich dran, zusammen mit einem Mädel, das bestimmt 5 Jahre jünger ist als ich, aber witzigerweise auch gerade ihren Abschluss in Tourism management gemacht hat (die Stellenausschreibung berief sich nur auf Marketing graduates). Unser „Interviewer“, mit Sicherheit ein Ami, plappert wie ein Wasserfall, erklärt, dass es sich heute nur um ein erstes Kennenlernen handelt, und stellt ein paar kurze Frage (in der email mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch klang das noch sehr anders). Er erklärt das Trainingsprogramm und dass man am Ende der 8-10 Monate dann sein eigenes Team zum „managen“ bekommt. (wen wollen se denn damit ködern?) Nicht einmal fällt das Wort marketing.. ich höre immer wieder sales.. naja, die 10 Minuten sind um. „Wenn sie es in die zweite Runde schaffen, melden wir uns ab 16 Uhr bei Ihnen.“ Ich schaue auf die Uhr. Es ist 15.30 – wie die wohl ihre Entscheidungen treffen.. Um 17 Uhr klingelt das Telefon bei mir: „Herzlichen Glückwunsch, sie sind zum 2. Gespräch eingeladen.. Montag von 12 – 20.30.“ Ich: Wie sieht denn das Programm aus, handelt es sich um ein Interview oder gibt es auch eine Art assessment center? - ich denke: 8,5h sind ja recht lang.. Er: nee ist ein Interview, aber man bekommt die ganze Firma gezeigt von einem Senior staff und bitte ziehen sie sich bequeme Schuhe an. - Ich nochmal nachgefragt. - Wir schicken Ihnen noch eine Bestätigung mit genauen Informationen per email. - Danke, bis Montag. … tbc
Naja, um es mal zusammenzufassen: Im Gegensatz zu Marcel’s Erfahrungen - Graduates mit wenig relevanter Berufserfahrung sind sicher nicht so gefragt wie Itler/Programmer etc. Wenn es dann noch um einen Bereich geht, in dem es viel Konkurrenz gibt, umso schlechter. Allerdings gibt es auch ein paar positive Seiten (Deutsche sind generell gefragt – haben aber bei Agenturen nen schwierigeren Stand, weil viele nicht lange bleiben – die Lebensqualität ist in der Heimat einfach höher! ;-) ) und im Großen und Ganzen bin ich mit dem Verlauf bislang recht zufrieden. Jetzt heisst es: Dranbleiben!
Bis demnächst. Eure Ulrike

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